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Fit im Alltag

Erziehungs Kurs für Junghunde und erwachsene Hunde.

Einstieg jederzeit möglich.
von 11.30 Uhr - 12.30 Uhr

Treffpunkt: Kutscherweg 11

28865 Lilienthal
Thema:

Rückruf, Leinenführigkeit, Schleppleine, „Nein“, „Halt“, Grundkommandos u. v. m.

        Welpen Kurs

samstags um 9:45 Uhr
offene Stunde
Einstieg jeder Zeit möglich.

Falkenberger Landstr. 89
28865 Lilienthal

5 Stunden kosten 60 Euro

Mantrailing und

Longierkurse mit Agility!


Verschiedene Termine

Probestunde vereinbaren!

Social Walk

18. August 2019
um 11 Uhr

Landwehrgraben 2, Lilienthal

Kosten: 12 Euro pro Hund

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Bilderbuch

Aktuelle Meldungen

 Routierender Welpen Kurs - Einstieg jeder Zeit
  möglich


Hier finden Sie Aktuelles, Kursangebote und Veranstaltungen Neue Kursteilnehmer stellen sich vor

 Der letzte Themenspaziergang war  wunderschön! Ein paar Eindrücke gibt es in  der Galerie zu sehen.

 Bilder vom Erziehungskurs…
 in der Galerie

Gretel

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Kleine Hundegeschichten zum Schmunzeln (Autorin: Nicole Sachmerda-Strietzel)

Ein Sack voll Flöhe;-))

Der Floh (Siphonaptera), klein und harmlos sieht er aus, jedoch tritt er gern in Massen auf, versteckt sich auf Tieren, in Ritzen und Polsterkissen und greift dann unverhofft im Rudel an. So erlebt bei einem Hausbesuch!  Der Aufforderung mich zu setzen, bin ich natürlich gerne gefolgt, denn eine schriftliche Analyse im Stehen ist doch immer etwas unbequem. Freudig kam mir der  Welpe entgegen, sprang an mir hoch, ein Problem, dass es wunschgemäß zu beheben galt, und landete schneller als ich reagieren konnte auf meinem Schoß. Hier wurde die Freude noch größer und ein paar Pipi Tropfen befeuchteten meine Jeans. Alles halb so schlimm! Fachkundig setzte ich den Hund wieder auf den Boden. Dort kam dann der erste Schreckmoment. Plötzlich wurden für mich viele kleine schwarze Punkte auf dem Hund sichtbar. Vielleicht doch ein verkappter Dalmatiner? Als diese Punkte jedoch versuchten  in meine Richtung zu springen, wusste ich womit ich es zu tun hatte. Flöhe! Im Bruchteil einer Sekunde potenzierte mein Rechenzentrum im Gehirn, trotz Matheschwäche, die ungefähre Menge...ca. 15 Flöhe sichtbar...pro Floh mindestens 20 Unsichtbare...macht?..oh je! Oder frei nach dem Motto "Ein morgens geborener Floh ist mittags schon Großmutter"! Natürlich teilte ich meine Beobachtung sofort dem Hundehalter mit. Dieser lächelte gelassen und meinte das wär ja nicht so schlimm, alles nur Natur! Alle seine Hunde hätten mal Flöhe gehabt. Auch meinen Hinweis, dass diese sich schnell vermehren und sehr angriffslustig sind, nahm er dies mit einem Schulterzucken entgegen. Nun ja, Hut ab vor so viel Toleranz und Tierliebe...zumindest den Flöhen gegenüber. So, da saß ich nun auf dem Sofa mit einem Hund voller Flöhe an meinen Beinen. Jeder kennt dieses Gefühl wenn es plötzlich anfängt überall zu kribbeln. Das Kribbeln meinerseits verstärkte sich noch sehr als ich auch ein paar springende Punkte neben mir auf dem Sofa entdeckte. Wie kommt man nun aus einer Situation wie dieser heraus?  Ich kann nur jedem empfehlen...Training im Freien!!! ...und irgendwie diese Stunde überstehen. Zu Hause angekommen, habe ich mich hinter dem Haus aller an mir befindlicher Kleidungsstücke entledigt. Nun ja, fast aller mit Rücksicht auf die Nachbarn. Die Kleidung landete ohne Farbtrennung in der Waschmaschine und ich im Vollwaschgang unter der Dusche Die imaginäre Präsens der fiesen Plagegeister ließ sich noch über Stunden und Tage verspüren. Es hat überall gejuckt. Jeder schwarze Punkt wurde von mir in den nächsten Tagen panisch als Floh identifiziert auch wenn es nur ein Schmutzfleck war. Also, langweilig wird es als Hundetrainerin nie.

Der Kotbeutel und ich – ein innerer Konflikt!


Ein Morgen wie so oft…Taschenkontrolle (Kotbeutel eingesteckt, Leine, Dummy)…alles an Bord!
Die Sonne lacht, gute Laune im Gepäck und los geht es im Auto zum Ausgangspunkt des geplanten Spazierganges.
Nachdem meine Hündin Daily und ich ca. ein Viertel des Weges hinter uns haben passiert es…sie macht ein Häufchen. Dieses stets Freude auslösende Geschäft wird von mir als guter Bürgerin und Hundehalterin  mit der in meiner Jackentasche befindlichen Tüte aufgenommen und mit zwei Knoten gut verschlossen…riecht ja nicht immer so gut! Also, alles ganz normal und wie immer. Mein Blick eilt voraus und sucht einen Mülleimer. Hmm, nichts in Sicht. Na ja, nicht so schlimm, bestimmt kommt ein Mülleimer an der nächsten Bank.  So langsam fängt mich der Beutel an zu nerven. Der Geruch tut sein Übriges. Meine Geruchsrezeptoren scheinen sich auch nicht wie im Biounterricht beschrieben anzupassen. Nun ja, irgendwann muss der Mülleimer ja kommen. Und dann passiert es…plopp…das Würstchen ist aus dem Beutel vor meine Füße gefallen. So ein Sch…Diese recycling fähigen Kotbeutel scheinen sich ziemlich schnell zu recyceln! O.k. ärgerlich aber kein Beinbruch…hab ja noch von den schwarzen Kotbeuteln einen dabei. Also das Würstchen samt dem alten Beutel in die schwarze Tüte und weiter geht die Reise. Nach ca. 2 Km und noch immer keinem Mülleimer möchte ich mit meiner Hündin „Dummy verstecken“ spielen. Soweit so gut…Hund im Bleib und ich verstecke den Dummy im Gras. Ich rufe meinen Hund…sie findet, apportiert und gibt ihn mir vorbildlich in die Hand…als Belohnung werfe ich den Dummy…oh nein, es war der Beutel. Wie doof, da dieser in hohem Bogen in der Wiese landet. Sicht schlecht, Geruch vorhanden. Da Daily diesen Beutel lieber nicht apportieren sollte muss Frauchen ran. Nach fünf Minuten gemeinsamer Suche haben Daily und ich den Beutel gefunden…zum Glück unversehrt. Mir kommt ein kurzer fieser Gedanke den Beutel einfach liegen zu lassen. Aber nein, jetzt habe ich ihn schon eine halbe Stunde über Stock und Stein getragen, jetzt kann ich ihn auch noch weiter bis zum nächsten Mülleimer tragen. Der wird bestimmt gleich kommen! Wir also wieder durch das hohe Gras, hoffentlich ohne
anhaftende Zecken und auf den Weg. Gerne würde ich den Dummy für meinen Hund werfen, jedoch klappt die Koordination bei mir nicht so gut, wenn ich etwas in beiden Händen halte. Prompt fliegt der Dummy über mich nach hinten weg. Peinlich…hoffentlich hat das keiner gesehen. Ich gestehe…ich kann tatsächlich nicht werfen. Einen kurzen Moment überlege ich den Beutel in meine Jackentasche zu stecken. Aber nee, das ist dann doch echt ekelig. Also, Spielabbruch und weiter des Weges. Nach 40 Minuten ohne Mülleimer fallen mir total gute Ideen ein was man alles so mit einem Häufchen im Beutel anstellen kann. Vielleicht sollte ich bei meinen Themenspaziergängen Preise einführen für…“Wer den Mülleimer als erstes entdeckt bekommt einen Ochsenziemer…oder Slalom um die aufgereihten Beutel. Oder Beutelweitwurf…ach, lieber nicht…oder, wer erkennt seinen Hund am Geruch des Beutels. Anstatt bei diesem Spaziergang meine Seele baumeln zu lassen, baumelt der Beutel in meiner Hand, die langsam anfängt lahm zu werden. Jetzt bin ich echt genervt und frage mich wofür die Gemeinde meine Hundesteuer verwendet, da ich die Häufchen meines Hundes immer einsammle. Also, für Hundekoteimer jedenfalls nicht. 50 Minuten sind vergangen und ich könnte den Beutel am liebsten noch mal mit Weit Wurf ins Feld befördern. So, jetzt hat mich dieser Beutel eine Stunde auf Trab gehalten, mir meine Entspannung geraubt, meine Finger lahm werden lassen und meine Geruchsrezeptoren strapaziert und mit welchem Ergebnis….am Auto angekommen klemme ich ihn hinter den Heckscheibenwischer, gönne dem Beutel eine Fahrt durch die Stadt um ihn dann daheim im eigenen Mülleimer zu entsorgen. Na super! Also, Euch allen einen schönen Tag und lasst Euch die Laune bei der Suche nach einem Mülleimer nicht verderben.


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