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Mirja Neumann

 

Hauptberuflich arbeite ich in der Rechtsabteilung eines Kreditinstitutes, was mir sehr viel Spaß macht. Als Ausgleich zu dem doch recht bürokratischen Job habe ich es schon immer geliebt mit meinem Hund durch Wälder und Feldwegen zu streifen und eins zu sein mit der Natur.

Ich bin mit Hunden aufgewachsen. Bereits in Kindertagen hatten wir einen Pudel-Mischling aus dem Tierheim, der eifrig Ressourcen verteidigte. Am liebsten den Weihnachtsbaum mit den rotblinkenden Kugeln. Schon damals habe ich mich gefragt, warum macht der das? Was hat er davon?

2001 kam dann der erste eigene Hund aus dem Tierschutz. Ein Golden-Retriever-Rüde, namens Sac, der anfangs mit sich selbst zufrieden war und eigentlich auch niemanden brauchte (na ja vielleicht mal zum Futterschüssel auffüllen). Sac war mein Einstieg in den Dog-Dance- und Trickdog-Bereich. Die Kooperationsbereitschaft von diesem leidenschaftlichen Jäger konnte ich mir nach und nach erarbeiten und am Ende konnte Sac viele viele Tricks.

Seit dem Jahre 2002 habe ich etliche Seminare im Bereich des Hundeverhaltens bei namhaften Trainern und Dozenten besucht. Besonders das Aggressionsverhalten hat mich interessiert. Da in den einzelnen Seminaren immer nur Teilstücke präsentiert wurden, habe ich mich Anfang 2020 endlich dazu entschlossen (das hatte ich schon seit Jahren vor) eine professionelle Hundetrainerausbildung bei Ziemer und Falke zu beginnen. Ich danke Nicole recht herzlich, dass ich mich hier praktisch entfalten darf, dass sie mich an ihrem umfangreichen kynologisch fachlichen und praktischen Wissen teilhaben lässt und Vertrauen in mich setzt.

 

Mich begleitet meine Hündin Emma, eine fast 11-jährige Boerboel-Hündin, die ich mit 3 Jahren übernommen habe. An ihr konnte ich sehr viel lernen und wir sind mittlerweile ein super tolles Team.Meine heimliche Leidenschaft ist das Trick-Training. Ich liebe es mit viel guter Laune meinem Hund spielerisch Tricks beizubringen. Ganz im Ernst, welcher Hund braucht im Alltag schon um die Ecke zu gucken, zu winken oder gar einen Besen halten? Aber genau das macht es so entspannt, es braucht keiner und die Erwartungshaltung an den Hund sinkt, aber die Bindung zwischen Mensch und Hund wird gefestigt. Da ich nebenbei hobbymäßig fotografiere, entstehen oftmals witzige Fotos mit zuvor erlernten Tricks.

 

Das treibt mich an: „Alles ist möglich, bis es als unmöglich bewiesen wurde – und sogar das Unmögliche kann sich einmal als möglich erweisen“ Pearl S. Buck Ich freue mich auf euch.